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zu Bauverzögerungen
 

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat sich mit einer Klage auseinandergesetzt, die ein verzögertes Fertigstellen einer Wohnung zu tun hatte. Konkret hatten die Kläger
eine noch bezugsfertig herzustellende Altbauwohnung mit 136 qm von einem Bauträger gekauft, die bis zum 31. August 2009 fertigzustellen und zu übergeben war. Im
Herbst 2011 war die Wohnung noch immer nicht fertig, weshalb die Wohnungskäufer

 beschlossen, eine auf den Nutzungsausfall gerichtete Klage einzureichen.

Dabei bestimmten die Kläger eine Vergleichsmiete für eine entsprechende Wohnung. Auf diesen Betrag rechneten sie die vom Bauträger zu bezahlende
Miete ihrer kleinen derzeitigen Wohnung an. Das Berufungsgericht bejahte grundsätzlich den Anspruch der Kläger. Allerdings zogen die Richter 30%
von der zu zahlenden Summe ab, die sie als üblichen Vermietergewinn und bei privater Nutzung nicht anfallende Kosten ansahen. Der verklagte Bauträger
legte Revision ein. Ohne Erfolg, wie die Bundesrichter jetzt befanden. Die Richter sind der Ansicht, dass eine Entschädigung bei einem längeren Verzug
verlangt werden kann, wenn nicht gleichwertiger Wohnraum zur Verfügung gestellt wird. Zwar bezahlte der Bauträger im vorliegenden Fall die Miete
für die ursprüngliche Wohnung der Kläger. Diese war allerdings rund um die Hälfte kleiner als die gekaufte Wohnung. Folglich war sie nicht als
gleichwertig gegenüber der gekauften Wohnung anzusehen. Über die Höhe der Entschädigung äußerten sich die Bundesrichter dagegen nicht,
da die Höhe der Entschädigung nicht von der Revision der Beklagten angegriffen wurde. (Quelle - news.immobilienscout24.de - Autor: Boris Borchert)

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